Herren: TSV Leinfelden II – SKG Botnang 0:5 (0:4) – dann Gewitterabbruch

Nicht einmal eine ganze Stunde dauerte das letzte Heimspiel der Saison 25/26 für unsere Zweite, denn pünktlich zur zweiten Halbzeit begann es zuerst zu regnen, dann folgte etwa in der 55. Minute der erste Blitz, woraufhin der sehr souveräne Schiedsrichter die Teams vom Sportplatz schickte. Und weil es auch nach voll ausgereizter Wartezeit rund ums Sportzentrum Leinfelden immer noch blitzte und donnerte, war eine Fortsetzung des Spiels ausgeschlossen und der Schiri pfiff das Spiel ganz ab.

Für einen Eindruck der sportlichen Kräfteverhältnisse hat ehrlicherweise aber auch schon die verkürzte Spielzeit ausgereicht. Die Gäste aus Stuttgart waren das klar überlegene Team. Sie hatten viel öfter und sicherer den Ball in Besitz und erspielten sich auch mit viel Zug zum Tor immer wieder gefährliche Aktionen, gegen die sich Leinfelden zwar mit viel Einsatz wehrte, die aber trotzdem dazu führten, dass die SKG das Ergebnis kontinuierlich in die Höhe schraubte, so dass es zur Pause bereits 4:0 stand.

Mit Blick auf die Tabelle konnte man sagen, ein zu erwartender Pausenstand, denn die Botnanger belegen immerhin den zweiten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrelagation berechtigt und den sie natürlich gerne mit einem Sieg festigen wollten.

Demgegenüber ging es unseren Jungs heute vor allem darum, einen schönen Saison-Schlusspunkt zu setzen. Und das gelang ihnen immerhin mit dem schönen Rahmen des Stadion-Rasenplatzes und damit, dass das Spiel trotz des deutlich spürbaren sportlichen Leistungsunterschieds immer fair und kameradschaftlich zwischen allen Beteiligten ablief. Einmal mehr konnten unsere Spieler trotz einer Niederlage erhobenen Hauptes vom Platz gehen und derart gut gefestigt können sie nach dem endgültig letzten Saisonspiel nächsten Sonntag, 7.6. um 15:00 beim SV Grün-Weiß Sommerrain auch guten Mutes die kommende Saison angehen.

Sollte unsere Erste sich dieses Jahr tatsächlich den Aufstieg in die Kreisliga A schaffen, dann würde davon auch die Zweite profitieren, weil sie dann nämlich aller Wahrscheinlichkeit nach in eine Staffel käme, in der fast nur Zweite Mannschaften spielen – nämlich diejenigen der KL-A-Ligisten – und ungleiche Begegnungen wie die heutige stünden entsprechend seltener auf dem Spielplan. Ein Grund mehr also, die Erste im Saisonendspurt mit allen Kräften zu unterstützen!